Als Friedenskirche Neu-Ulm unterstützen wir weltweit verschiedene Missionsprojekte– im Gebet und finanziell – und wir begleiten junge Menschen, die ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder einen Einsatz in einem christlichen Projekt machen. Auch sind wir mit unseren verfolgten Geschwistern im Gebet verbunden, über deren Situation das Hilfswerk „OpenDoors“ regelmäßig berichtet.
Philippinen, Cebu City
Hilfe für Straßenkinder
Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Joh.16,33
Die Philippinen bestehen aus insgesamt 7641 Inseln, von denen 3144 mit einem Namen benannt und etwa 880 bewohnt sind. Die Insel Cebu ist eine davon. Sie hat ca. ein Viertel der Fläche von Hessen; ihre Hauptstadt ist Cebu City. Millionen von Menschen leben auf engstem Raum in Slums.

Immer wieder werden die Inseln von gewaltigen Erdbeben und Taifunen heimgesucht mit verheerenden Folgen für Millionen von Menschen.
Das Missionswerk „Christ for Asia International“ (CfAI) setzt sich seit 1992 für Straßenkinder auf den Philippinen ein. In den letzten Jahren sind sehr viele Projekte ins Leben gerufen worden, um den heimatlosen und seelisch verwundeten Kindern ein Zuhause zu geben, ihnen eine Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen, ihnen zu helfen, eine Arbeit zu finden und ihnen einen Weg aufzuzeigen, wie sie ihr gottgegebenes Potenzial entwickeln können. Dadurch bekommen sie Hoffnung für ihre Zukunft und auch für die ihres Landes.
Manuel Stumpf, der Bruder von Samira Schilling und Julia Mackert (aus unserer Gemeinde), lebt seit 2016 in Cebu-City und ist mit der Filipina Xandra verheiratet, die selbst bei CfAI im Kinderheim aufgewachsen und seit Abschluss ihres Studiums Mitarbeiterin bei CfAI ist. Beide haben eine große Liebe und Leidenschaft für Jesus, für diese Kinder und für die Menschen vor Ort. Gerade in der Corona-Zeit und auch in Zeiten verheerender Erdbeben und Taifune haben sie hautnah erfahren, wie Jesus sie und das Werk, trotz aller äußeren Schwierigkeiten, auf wunderbare Weise schützt und durchträgt. Manu und Xandra haben zwei kleine Kinder.
Projekte (Details siehe https://christforasia.info)
- Familienzentrum
gezielte Hilfe für in Not geratene Familien - Kinderheime
ein sicherer Ort für Kinder und Schutz vor den Gefahren auf der Straße - Außenwohngruppen
als Zwischenschritt für die Jugendlichen aus den Kinderheimen, bevor sie in ein eigenständiges Leben starten - Farmhaus
für Menschen mit und ohne Einschränkung, wo sie das Leben miteinander teilen und gleichzeitig arbeiten können - Nehemia-Schule
Bildung als sehr wichtiger Baustein, um den Armutskreislauf zu durchbrechen - Evangelisation
Kindern und Eltern die gute Nachricht von Jesus Christus verkündigen - Gefängnisdienst
den Gefangenen Hoffnung bringen durch Jesus Christus - Taifun- und Erdbebenhilfe
Verteilen von Hilfsgütern und Hilfe beim Wiederaufbau von Häusern - Uva.
Wie kannst Du Dich persönlich engagieren?
- Übernahme einer Patenschaft:
- Schulsponsoring https://christforasia.info/de/sponsoring/schulsponsoring/
- Patenschaft: https://christforasia.info/de/sponsoring/unterstuetze-ein-kind/
- Freiwilligenjahr: office@christforasia.info
- Gebet: privat oder im Missionsgebetskreis (MGK@friedenskirche-neu-ulm.de)
- Finanzielle Unterstützung: über unser Gemeindekonto mit dem Verwendungszweck „Philippinen“
oder direkt auf das Konto von „CfAI“: https://christforasia.info/de/spenden/
Rumänien
Rumänien ist seit 2007 Mitglied der Europäischen Union und gehört innerhalb der EU zu den wirtschaftlich schwächsten Ländern. Sehr viele Familien leben auch heute noch unter dem Existenzminimum.
Jochen König (aus unserer Gemeinde) ist dort seit vielen Jahren mit zwei christlichen Werken in der Nähe von Sibiu (Hermannstadt) und Petrest verbunden, da er deren Mitbegründer persönlich sehr gut kennt. Sie stammen ursprünglich aus der Nähe von Blaubeuren.

Mehrmals jährlich wird in Berghülen/Blaubeuren ein LKW mit Hilfsgütern aus unserer Region beladen und auf den Weg nach Rumänien gebracht.
Seit 2020 packen und verschicken wir außerdem Weihnachtspäckchen für Kinder und für Senioren, die direkt an die Menschen vor Ort verteilt werden. Dadurch erhalten wir persönliche Rückmeldungen und können an deren Weihnachtsfreude teilhaben.

Durch zwei Hilfseinsätze – mit unserer Yougend und mit einer Gruppe Erwachsener – haben wir die Arbeit vor Ort ganz praktisch kennengelernt.
Den Bericht zum Einsatz der Yougend kann man hier lesen.
Die von uns unterstützten Werke:
Philadelphia
Sozialstation in Heltau
https://www.mot-mission.org/rumänien
Jesus Christus spricht: „Was ihr getan habt einem dieser Geringsten, das habt ihr für mich getan.“ Matthäus 25,40
Matthias und Rosina Ruopp
Die Gründer des Werkes

1998 zog Matthias Ruopp (Berghülen/bei Blaubeuren) mit seiner Familie nach Rumänien, um sich dort um arme und kranke Menschen zu kümmern. Der gelernte Schreiner und Krankenpfleger baute eine Sozialstation auf, in der hilfsbedürftige Familien betreut, gepflegt und mit praktischen Dingen wie Krankenbetten, Rollstühlen, Gehhilfen, Windeln, Kleidung uvm. versorgt werden.
Weitere Bereiche ihrer Arbeit sind:
• Frauentreffen zum Bibelstudium und Austausch
• Kinderprogramm 2x/Monat
• Nachbarschaftsdienste für hilfsbedürftige Menschen und finanzielle Unterstützung
• Hilfsgüterarbeit
• Verteilung von Hilfsgütern (Kleidung, Möbel, Matratzen, Küchenutensilien und weiteres), die sie regelmäßig (u.a. aus Berghülen) geliefert bekommen.
• Anlaufstelle für viele Hilfswerke/Gemeinden im ganzen Land, um ihnen mit Sachspenden zu helfen.
Eine christliche Spedition sorgt dafür, dass einige der Hilfsgüter verlässlich zu anderen Gemeinden gebracht werden.
• Zwei Second-Hand-Läden, in denen einige dieser Sachspenden günstig verkauft oder an Bedürftige verschenkt werden.
• Ukraine-Hilfe: Unterstützung der Menschen vor Ort durch Hilfslieferungen, praktische und seelsorgerliche Hilfe und Schaffung von Notunterkünften.

• Arbeitsplätze schaffen: Dank der Aufgaben im Lager, in den Second-Hand-Läden und bei der Spedition konnten zahlreiche Arbeitsplätze für Menschen geschaffen werden, die sonst nirgends eine Arbeit bekommen würden.
• Hoffnungshafen (Gefährdetenhilfe):
ein christliches Haus für Suchtkranke und gesellschaftlich Ausgegrenzte zur Wiedereingliederung ins „normale“ Leben.

• Besuche in Gefängnissen:
den Gefangenen durch das Evangelium Hoffnung für ihre Zukunft schenken
Wie kannst Du Dich persönlich engagieren?
• Praktische Mithilfe bei den Containeraktionen in Berghülen (melden bei Jochen König: kjossil@aol.com)
• Freiwilligenjahr: Bei Interesse bitte direkt bei Matthias nachfragen (fam.ruopp@web.de)
• Gebet: privat oder im Missionsgebetskreis (MGK@friedenskirche-neu-ulm.de)
• Finanzielle Unterstützung: über unser Gemeindekonto mit dem Verwendungszweck „Rumänien, Philadelphia“
Răchita – Generationen mit Zukunft
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus“ Philipper 4,7
Arbeit unter Roma-Kindern
• Hoffnungszentrum Răchita
Răchita ist ein kleines Dorf, das ca. 80 Kilometer nordwestlich von Sibiu (Hermannstadt) liegt. Dieses Dorf ist zweigeteilt: Im unteren Teil leben hauptsächlich Roma, im oberen nur Rumänen. Es sind zwei sehr unterschiedliche Kulturen mit ihren ausgeprägten Eigenheiten, was sehr oft zu Konflikten führt. Noch immer werden die Roma von den Rumänen stark diskriminiert. Darunter leiden besonders die Kinder.

2022 haben deshalb Dani und Phoebe Müller den Verein „Gemeinsam für Răchita“ gegründet. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, speziell diesen Roma-Kindern zu vermitteln, dass sie wertvoll sind und trotz der bestehenden Vorurteile viel im Leben erreichen können.
Dani stammt selbst aus diesem Dorf und kennt deshalb die Kultur und die Verhältnisse dort sehr gut. Inzwischen wurde das Team durch ehemalige Mitarbeiter des „Casa Onisim“, einem ehemaligen Kinderheim, erweitert, und mit ihnen wuchsen auch die Aufgaben.
Sie unterstützen die Kinder bei den Hausaufgaben, gestalten Freizeit- und Ferienprogramme und bringen den Kindern die Liebe Jesu nahe. Ihr langfristiges Ziel ist es, eine eigene Schule für die Roma-Kinder aufzubauen, damit diese eine reelle Chance bekommen, einen Schulabschluss zu schaffen und aus dem Kreislauf der Benachteiligten aussteigen zu können.

• Lernhilfe in abgelegenen Dörfern
Ein weiteres großes Anliegen ist es ihnen, Roma-Kindern in abgelegenen Dörfern zu helfen, etwas zu lernen. Obwohl in Rumänien Schulpflicht herrscht, werden die Roma-Kinder leicht übersehen, so dass sie kaum und teilweise gar nicht zur Schule gehen.

Verwaltung eines Gästehauses
Ganz in der Nähe von Răchita gibt es ein großes Selbstversorgerhaus, eine großzügig angelegte Gruppen-Unterkunft mit Küche und Garten (vor einigen Jahren von der EU-finanziert), wo größere Gruppen übernachten und sich selbst versorgen können und wo es draußen viel Platz zum Spielen gibt. Ein idealer Ort, um Kinderfreizeiten durchzuführen.
Dani und Phoebe und ihr Team haben Ende 2025 die Verwaltung dieses Hauses übernommen und konnten bereits die ersten Kinderfreizeiten dort leiten.
Die Vermietung des Hauses an andere Gruppen soll ihnen zukünftig bei der Finanzierung helfen.
Wie kannst Du Dich persönlich engagieren?
• Praktische Mithilfe bei den Containeraktionen in Berghülen (melden bei Jochen König: kjossil@aol.com)
• Freiwilligenjahr: ist auf Rückfrage evtl. möglich (MGK@friedenskirche-neu-ulm.de)
• Gebet: privat oder im Missionsgebetskreis (MGK@friedenskirche-neu-ulm.de)
• Finanzielle Unterstützung: über unser Gemeindekonto mit dem Verwendungszweck „Rumänien, Rachita“
Morning Star Fellowship, Tiberias, Israel
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Jes. 9,1

Die „Morning Star Fellowship“-Gemeinde ist eine Gemeinde messianischer Juden in Tiberias am See Genezareth. Sie haben Jesus Christus, Yeshua HaMashiach, als ihren Messias kennen gelernt und glauben, dass sowohl das Alte als auch das Neue Testament die Wahrheit und das von Gott inspirierte Wort ist.
Gott hat ihnen eine große Liebe für ihr Land Israel ins Herz gegeben, und eines ihrer Hauptziele ist es, sowohl in Tiberias als auch darüber hinaus in ganz Galiläa den Menschen auf verschiedenste Weise zu dienen.
Seit mehreren Jahren haben wir als Friedenskirche persönlichen Kontakt zu dieser Gemeinde. Eine Gruppe unserer Yougend sowie einige unserer erwachsenen Geschwister durften die Menschen und die Arbeit schon vor Ort kennen lernen; im Gegenzug besuchten uns Claude Ezagouri (der Gemeindeleiter) und Gabriel Talker (der Jugendleiter) mit einer Gruppe israelischer Jugendlicher hier in Neu-Ulm, so dass die persönlichen Kontakte vertieft werden konnten.
Uns als Friedenskirche ist es ein Anliegen, uns eins zu machen mit den Glaubensgeschwistern in Tiberias, damit viele Juden Jesus/Yeshua als ihren Erlöser kennenlernen.
Ziele/Visionen der „Morning Star Fellowship“-Gemeinde:
• Anbetung
Yeshua im Geist und in der Wahrheit anbeten, um IHM Raum zu geben in ihrer Mitte
• Den Weg vorbereiten für eine Erweckung im Land und für Jesu Wiederkunft
• Beziehungen bauen zu den verschiedensten Gemeinden und Nationalitäten: Englisch-, Arabisch- und Russisch-Sprechende, um Gott gemeinsam anzubeten
• Kinder- und Jugendarbeit
Die heranwachsende Generation in ihrem Glauben und in ihren Beziehungen stärken, um ihnen ein festes Fundament für ihr Leben zu geben. Gerade in solch einer feindlichen Umgebung, in der sie leben.
• Second-Hand-Laden
Verteilung von gebrauchter Kleidung und Haushaltsgegenständen an Bedürftige
• Biblische Feste feiern
Ihnen ist wichtig, die jüdischen Feste zu feiern, so wie sie es von jeher kennen. Jedoch haben sie erkannt, welch starke spirituelle und prophetische Bedeutung diese Feste haben, besonders im Blick auf den Messias, Yeshua HaMashiach.
Wie kannst Du Dich persönlich engagieren?
- Gebet: privat oder im Missionsgebetskreis (MGK@friedenskirche-neu-ulm.de)
- Finanzielle Unterstützung: über unser Gemeindekonto mit dem Verwendungszweck „Israel, Morning Star“
Libanon
Als Zahnarzt unter syrischen Flüchtlingen
Der Libanon ist ein kleines Land, nur halb so groß wie Hessen. Neben den sechs Millionen Einwohnern leben dort ca. eine Million Flüchtlinge aus dem Nachbarland Syrien. Es gibt kein Land auf der Welt, das im Vergleich zu seiner Einwohnerzahl mehr Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen hat als der Libanon. Durch die Corona-Krise und durch den Krieg mit Israel hat sich die Situation nochmals verschlechtert und zu einem riesengroßen wirtschaftlichen Problem entwickelt.
Am stärksten davon betroffen sind die syrischen Flüchtlinge und ihre Kinder in den Flüchtlingscamps: Sie sind unerwünscht, auf engstem Raum zusammengepfercht, sie bekommen kaum eine Arbeit und wissen nicht, wie sie überleben, geschweige denn, einen Arzt bezahlen sollen.
Das Hilfswerk „Himmelsperlen International e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Zusammenarbeit mit einer Baptistengemeinde vor Ort, medizinische Einsätze und Nothilfe für diese syrischen Flüchtlinge im Libanon durchzuführen.

Zweimal jährlich fliegen internationale Ärzteteams nach Zahlé, einer kleinen Stadt ca. 50 km östlich von Beirut, um in den Flüchtlingscamps Nothilfe zu leisten und außerdem Lebensmittel und Medikamente an die Flüchtlinge weiterzugeben.

Dr. Rudolf Kopp (aus unserer Gemeinde) gehört als Zahnarzt zu einem dieser Ärzteteams. Seit einigen Jahren ist er regelmäßig in Zahlé dabei, um vielen Menschen zahnärztlich zu helfen und ihnen gleichzeitig Gottes Liebe nahezubringen.
Wie kannst Du Dich persönlich engagieren?
- Finanzielle Unterstützung: https://himmelsperlen.org/helfen/#bankverbindung
- Praktikum: https://himmelsperlen.org/praktikum/
- Gebet: privat oder im Missionsgebetskreis (MGK@friedenskirche-neu-ulm.de)
Freiwilligenjahr-Einsatz
Zur Zeit ist niemand aus unserer Gemeinde in einem Einsatz unterwegs.


